Gemeinschaftspraxis
Dr.med. Wolfgang Lensing & Dr.med. Almut Wistokat-Wülfing
Jordanstr. 28
30173 Hannover

Telefon: (0511) 88 40 40
Fax: (0511) 88 98 72
E-Mail: dr.wolfg.lensing@t-online.de

Sie erreichen unsere Praxis bequem mit dem Bus und der S-Bahn:

Bus:
Linie 121 Haltestelle "Heinrich-Heine-Str."
Linie 128 & 134 Haltestelle "Nordring-Peiner-Str."
Linie 370 Haltestelle "Altenbeckener Damm"

S-Bahn:
Linie S1 in Richtung Minden
Linie S2 in Richtung Nienburg
Linie S5 in Richtung Flughafen Hamden

sowie mit den S-Bahnlinie S1, S2 & S5 Haltestelle "Bhf. Bismarckstr.".

Es stehen Ihnen hinter dem Haus ausreichend Parkplätze zur Verfügung.
Unsere Praxis ist rollstuhl- und behindertengerecht eingerichtet.


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Zusätzliche Sprechzeiten nach Vereinbarung

News

Psychotherapie-Reform: Es hat sich wenig geändert

Knapp ein Jahr nach der bundesweiten Psychotherapie-Reform im April 2017 hat sich nach Ansicht von Experten so gut wie nichts geändert, geschweige denn verbessert. Laut einem Bericht des „Spiegel“ schätzt die Deutsche Psychotherapeutenvereinigung, „dass Versicherte trotz Reform mehr als 15 Monate auf den Beginn ihrer Behandlung warten, in manchen Regionen vergeht noch mehr Zeit“. Dietrich Munz, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, wird in dem Bericht mit den Worten zitiert: „Es ist eine Illusion zu glauben, dass es durch die Reform keine Wartezeiten mehr gäbe.“

Laut Psychotherapeuten- und Verbraucherverbände lehnten die Krankenkassen trotz Reform die Kostenerstattung ab, wenn sich Versicherte auch bei staatlich anerkannten Psychotherapeuten ohne Kassenzulassung um einen Termin bemühten. Von hohen bürokratischen Hürden ist die Rede.

Für Waltraud Rinke, Vorsitzende der Deutschen DepressionsLiga e.V., ist dieser Zustand untragbar: „Wir können noch so viel Aufklärungs- und Antistigma-Arbeit betreiben, wenn in der Praxis Betroffenen nicht schnell geholfen wird.“ Wer beispielsweise typische Depressionssymptome aufweist, der darf nicht allein gelassen werden, so Rinke.

Wer medizinische Hilfe benötigt oder Rat sucht, für den ist meist der Hausarzt der erste Ansprechpartner. Aber auch hier ist die Situation nicht rosig. Aufgrund des Hausärztemangels insbesondere auf dem Land haben Ärzte oftmals nicht die notwendige Zeit, um auf psychische Erkrankungen bzw. Symptome ausreichend einzugehen. Dies geht auch aus einem Brief hervor, den ein Hausarzt aus Niedersachen an die Deutsche DepressionsLiga e.V. geschrieben hat. Mit Einverständnis des Arztes ist sein Schreiben hier mit angefügt. Auf seinen Wunsch hin ohne Namen.

Dieser Brief sowie die erste Bilanz zur Psychotherapie-Reform beweisen, dass es um die medizinische Versorgung, gerade bei psychischen Notfällen, nicht gut bestellt ist in Deutschland. In Zeiten, in denen stets von der „Volkskrankheit Depression“ gesprochen wird, darf dies nicht sein.

Das Schreiben des Hausarztes im Wortlaut:

„Ich bin Hausarzt in einer ländlichen Region in Niedersachsen. Immer wieder wird erwähnt, dass Patienten mit Depressionen sich sehr schnell Hilfe suchen sollten. Zum Beispiel den Hausarzt, beim Auftreten von typischen Symptomen über einen längeren Zeitraum hinweg den Facharzt.

Hier auf dem Land hat eine Hausarztpraxis nach der anderen keinen Nachfolger. Ich bin aktuell aufgrund der Konzentration bei fünf Minuten pro Patient Gesprächszeit angekommen. Mehr geht nicht mehr im Durchschnitt. Für psychologische Gespräche fehlt leider völlig die Zeit. Vor einiger Zeit musste ich einen depressiven Patienten drei Mal in die Psychiatrie einweisen, und drei Mal wurde er wegen Bettenmangels nicht aufgenommen. Erst bei der vierten Einweisung mit Rettungswagen (nach Suizidversuch) wurde er aufgenommen: Dann aber gleich sechs Wochen behandelt.

Wenn wir versuchen, Termine beim Psychotherapeuten zu vereinbaren, dauert es sechs Monate! Natürlich gibt es die Möglichkeit, über die Terminservicestellen der Kassenärztlichen Vereinigung einen Vorab-Gesprächstermin zu vereinbaren: Der ist aber nur Formsache und nützt nicht wirklich. Da durch diese Servicestellen auch nicht mehr Gesprächszeit generiert werden kann, ist die Warterei auf einen reellen Platz eben trotzdem dann sechs Monate.

Aber immer wieder werden Patienten ermuntert, sich sofort Hilfe zu suchen bei Depressionen. Die Tür der Hausärzte ist die einzige, die überhaupt offensteht.
Der Hausarzt hat aber wiederum gar keine Zeit! Zu anderen Stellen wird ein depressiver Patient nicht durchgelassen.

Seit dem Suizid des Fußballnationaltorwartes Robert Enke wird vermehrt und zurecht für die wichtige frühe Hilfe in der Öffentlichkeit Werbung gemacht. Aber sollte man nicht mal so ehrlich sein und zugeben, dass die frühe Hilfe zwar sinnvoll ist, praktisch jedoch gar nicht umsetzbar und vorhanden ist?

Das Ende vom Lied ist, dass die Patienten beim Hausarzt immer öfter aufschlagen, weil sie sonst nirgendwo Gehör finden. Nur irgendwann wird der Hausarzt auch mal depressiv, wenn aus o.g. Gründen die Überlastung auch durch das Anspruchsdenken der Bevölkerung ins Unerträgliche steigt. Die Realität ist: Es gibt weder genug Ärzte noch Therapeuten für schnelle Hilfe!

Deshalb muss in der Öffentlichkeit viel mehr Werbung gemacht werden auch für ehrenamtlich tätige Selbsthilfegruppen und ähnliche Organisationen, die für Betroffene eine wichtige Unterstützung sein können!

Auch eine bessere Aufklärung der Hausärzte, wie sie depressive Patienten an solche Organisationen anbinden können, oder wie sie allgemein depressiven Patienten helfen können, obwohl sie selber kaum Zeit haben und auch keinen Therapeuten oder Facharzt zeitnah vermitteln können, scheint dringend erforderlich zu sein.“

Umfrage: Gesetzesinitiative zur Pflege trifft den Nerv

Mit der Ankündigung dreier Gesetzespakete noch vor dem Sommer hat die Regierung erste Prioritäten in Sachen Gesundheitspolitik gesetzt: Themen sind Stärkung der Pflege und eine bessere medizinische Versorgung. Vor allem das Top-Thema "Pflege" trifft den Nerv der Menschen in Deutschland, wie eine repräsentative Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK) zeigt: 97 Prozent aller Befragten sehen es als vorrangige Aufgabe der Regierung, für bessere Arbeitsbedingungen in Pflegeheimen und Krankenhäusern zu sorgen. Etwas geringer fiel die Zustimmung unter den privat Versicherten aus: Hier sehen 93 Prozent Priorität bei der Stärkung der professionell Pflegenden. Die Regierung plant ein "Sofortprogramm", um neue Stellen in der Pflege zu schaffen, und eine "konzertierte Aktion Pflege". Thomas Ballast, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der TK, erklärt: "Der Bedarf an ausgebildeten und motivierten Pflegekräften ist erkennbar groß. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, dass die Politik auch die heute schon professionell Pflegenden in den Blick nimmt, damit diese Pflegeprofis auch im Job bleiben. Dafür müssen diese für unsere Gesellschaft so wichtigen Berufe langfristig attraktiver werden."

 
Mehr Zeit mit dem Arzt ist Menschen wichtiger als Wartezeiten

Die zweite von der Regierung angekündigte Initiative betrifft die Versorgung. Die Wartezeiten auf Arzttermine sollen kürzer werden. Drei von vier Befragten (76 Prozent) sehen darin eine vorrangige Aufgabe der Politik - besonders hoch ist die Zustimmung in Nordrhein-Westfalen (82 Prozent) und unter allein Lebenden (82 Prozent). Dafür zu sorgen, dass Ärzte mehr Zeit für Patienten haben, sehen 85 Prozent als wichtigen politischen Auftrag - also sogar noch mehr als beim Thema Wartezeiten.

 
Notaufnahmen entlasten

Auch weitere Gesundheitsthemen treiben die Menschen in Deutschland um: 73 Prozent sind der Meinung, dass sich die neue Regierung um die überfüllten Notaufnahmen kümmern muss. 86 Prozent halten es für sinnvoll, in Krankenhäusern spezielle Arztpraxen einzurichten, die den Patienten die Entscheidung "Notaufnahme" oder "ambulante Praxis" abnehmen. Besonders hoch ist die Zustimmung bei denjenigen mit Volks- oder Hauptschulabschluss sowie unter Großstädtern. Die Umfrage ergab zudem, dass von jenen Befragten, die sich auf eigene Initiative in die Notaufnahme aufgemacht hatten, nur 40 Prozent vor Ort tatsächlich medizinische Notfallmaßnahmen benötigten. Bei sechs von zehn Besuchern gab es vor Ort Entwarnung www.tk.de, Webcode 978652).

Heilende Kapsel für Magen und Darm

Eine Kapsel, die geschluckt wird und im Magen oder Darm ein therapeutisches Gas freisetzt: Für die Entwicklung eines solchen Medikaments erhalten Pharmazeuten der Uni Würzburg 500.000 Euro.

Wenn es um Kohlenmonoxid geht, denken die meisten Menschen zuerst an ein gefährliches Gas, das zum Beispiel in Motorabgasen enthalten ist. In sehr geringen Konzentrationen kommt Kohlenmonoxid aber auch natürlicherweise im Organismus des Menschen vor: Hier entfaltet es unter anderem anti-entzündliche Wirkungen.

„Entzündungen des Darms zum Beispiel können durch geringe Konzentrationen von Kohlenmonoxid gelindert werden“, sagt Professor Lorenz Meinel, Inhaber des Lehrstuhls für Pharmazeutische Technologie und Biopharmazie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU). Und auch eine spezielle Form von Magenlähmung, die häufig bei Diabetikern auftritt, lässt sich durch das Gas vermutlich positiv beeinflussen.

Doch Gase verflüchtigen sich schnell. Darum ist es relativ schwierig, sie in Form eines einfach anzuwendenden Arzneimittels im Körper gezielt an einen speziellen Wirkungsort zu bringen. Professor Meinels Team möchte hier Abhilfe schaffen: Es arbeitet an einer Kapsel, die geschluckt wird und kleine Mengen Kohlenmonoxid erst dort freisetzt, wo sie wirken sollen: im Magen oder im Darm.

Mit „Medical Valley Award“ ausgezeichnet

Diese innovative Idee der JMU-Forscher wurde nun prämiert: Sie gehört zu den Preisträgern in der ersten Runde des „Medical Valley Awards“. Damit verbunden ist eine Förderung in Höhe von 500.000 Euro. Das Geld kommt vom bayerischen Wirtschaftsministerium und soll dazu dienen, die medizinische Innovation in eine Unternehmensgründung münden zu lassen.

Lorenz Meinel und seine Mitarbeiter Cornelius Hermann, Chris Hopper und Dr. Christoph Steiger bekamen den Preis Ende Februar 2018 bei einer Festveranstaltung des Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN) e. V. in Erlangen überreicht. Zusammen mit ihnen wurden vier weitere Forschungsteams aus Bayern ausgezeichnet. Die Prämien überreichte die damalige Wirtschaftsministerin Ilse Aigner.

Mit dem Geld will das Team der JMU im Lauf der kommenden zwei Jahre das Projekt in eine Start-up-Firma überführen. Dazu müssen Kapsel und Wirkstoff noch in einer Qualität hergestellt werden, die den Anforderungen der pharmazeutischen Industrie entspricht.

Lösungen für die Medizin von morgen

Bei der Festveranstaltung, der „Medical Valley Innovation Night“, stand die Zukunft der Gesundheitsversorgung im Vordergrund: 15 Startups und Forschungsprojekte stellten Lösungen für die Medizin von morgen vor. Die Bandbreite reichte von miniaturisierten, energieautarken Schließsystemen für Inkontinenzpatienten über intelligente Pflegepflaster für Demenzkranke bis hin zur digitalen Diagnostik für die Immuntherapie von Krebspatienten.

Fakten zum Medical Valley EMN e.V.

Der Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN) e. V. wurde 2007 gegründet, um die Entwicklung, Koordination und Vermarktung des Medizintechnik-Clusters zu steuern. Konkret übernimmt der Verein zentrale Clusteraufgaben und steht mit Beratungsdienstleistungen zur Seite. Er organisiert unter anderem den Wissensaustausch im Netzwerk, vermarktet den Cluster national und international oder berät bei Unternehmensgründungen.

Frühjahrsmüdigkeit

Mit der länger werdenden Tagesdauer und zugleich kürzeren Nachtdauer sind wir veränderten Lichtverhältnissen ausgesetzt, die den Stoffwechsel und den Hormonaushalt beeinflussen. Der Organismus benötigt ein wenig Zeit, um sich auf die veränderten Umweltweltbedingungen einzustellen. Dabei kann man ihn ein Stück weit unterstützen.

Mit Frühlingsbeginn fühlen sich manche Menschen plötzlich unfit und energielos und leiden unter der so genannten Frühjahrsmüdigkeit. Dabei handelt es sich in der Regel nicht um ein Beschwerdebild von Krankheitswert, sondern um Umstellungsprozesse des biologischen Rhythmus des Menschen – zu denen auch die Zeitumstellung beiträgt. Bei einem kleinen Teil der Betroffenen kann sich allerdings auch eine behandlungsbedürftige saisonale Depression hinter den Symptomen verbergen.
Mit der länger werdenden Tagesdauer und zugleich kürzeren Nachtdauer sind wir veränderten Lichtverhältnissen ausgesetzt, die den Stoffwechsel und den Hormonaushalt beeinflussen. „Es werden mit dem Frühjahr vermehrt Endorphine ausgeschüttet, die einen aktivierenden Effekt haben – zugleich aber auch zu einer intensiveren Erschöpfung beitragen. Zudem weiten sich die Blutgefäße aufgrund der höheren Temperaturen, wodurch der Blutdruck sinkt“, erklärt Prof. Thomas Pollmächer von der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatik und Nervenheilkunde (DGPPN) mit Sitz der Gesellschaft in Berlin. „Bis sich der Organismus dran gewöhnt hat, wächst das Schlafbedürfnis und kann zu Tagesmüdigkeit führen sowie auch zu nächtlichen Schlafstörungen.“ Gleichzeitig kann vorrübergehend eine Befindlichkeitsstörung mit Antriebslosigkeit, Gereiztheit und Kopfschmerzen auftreten. Schwindel und Kreislaufprobleme können zeitweise belasten. Weil Menschen unterschiedlich stark auf die veränderten Lichtverhältnisse reagieren, ist die Frühjahrsmüdigkeit auch unterschiedlich stark ausgeprägt.
Körper bei Umstellungsprozessen unterstützen

Der Organismus benötigt ein wenig Zeit, um sich auf die veränderten Umweltweltbedingungen einzustellen. Dabei kann man ihn ein Stück weit unterstützen. „Um sich an die neuen Lichtverhältnisse zu gewöhnen, ist es gut, den Körper auch damit zu konfrontieren. Vor allem nach dem Aufstehen ist es vorteilhaft, raus zu gehen und sich dem Sonnenlicht auszusetzen. Zieht man dies ein bis zwei Wochen durch, kann sich das auf den Nachtschlaf positiv auswirken und damit auch die Tagesmüdigkeit verringern“, rät Prof. Pollmächer. „Insgesamt ist es förderlich, sich bei jeder Witterung möglichst viel an der frischen Luft zu bewegen und Sonnenlicht zu tanken. Dabei sollte man sich allerdings auch angemessen verhalten und Sonnenbrände vermeiden, denn die Haut ist an das UV-Spektrum des Frühlings noch nicht adaptiert.“ Mit dem Einsetzen der Dunkelheit sollte man sich weniger Kunstlicht aussetzen und bei Tablett- oder Smartphone-Nutzung die blaulichtarme Nachtbeleuchtung zu aktivieren.
Hinter starken und anhaltenden Beschwerden kann Depression stecken

Bei manchen Personen kann es zu einer depressiven Episode mit deutlichen Symptomen kommen – einer saisonalen Depression (SAD). „Eine sehr labile emotionale Befindlichkeit und starke Einschränkungen der Leistungsfähigkeit können auf eine Depression hindeuten. Wenn die Symptome über zwei Wochen andauern, sollte man den Hausarzt aufsuchen. Er kann gegebenenfalls an einen Psychiater überweisen, um abzuklären zu lassen, ob sich eine saisonale Depression oder auch eine echte Depression handelt“, betont der Experte.



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Airflow-Geräte

Pulver-Strahl-Geräte, mittels derer Verfärbungen an den sichtbaren Zahnflächen entfernt werden können, ohne dass der Zahnschmelz angegriffen wird.